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Wie passt man eine Mundschutzschiene an, wenn sie zu eng oder zu locker sitzt?

2026-04-21 16:32:49
Wie passt man eine Mundschutzschiene an, wenn sie zu eng oder zu locker sitzt?

Richtige und falsche Passform einer Mundschutzschiene

Mundschutzbügel mit richtiger Passform verbessern die Sicherheit und ermöglichen normales Atmen und Sprechen. Mundschutzbügel mit falscher Passform werden laut klinischen Studien um 60 % seltener regelmäßig beim Sport getragen, was zu einer geringeren Teilnehmerzahl führt.

Mundschutzbügel können eine enge Passform aufweisen

Unbehagen durch zu enge Mundschutzbügel kann sich häufig in unregelmäßigen Beschwerden äußern. Diese Symptome können sich nach dem Einsetzen der Mundschutzschiene innerhalb von 15 Minuten verschlimmern und eine Anpassung erfordern.

- Schmerzen im Bereich des Zahnfleisches oder der Zähne.
- Unfähigkeit, klar zu sprechen, bedingt durch Einschränkung der Zunge
- Schmerzen und Schwellungen des Zahnfleisches

Die Schmerzen können sich bei Kieferbewegungen verstärken. Diese Symptome können auf einen zu hohen Druck der Mundschutzschiene auf die Zahnbereiche zurückzuführen sein. Wenn die Symptome innerhalb von 48 Stunden trotz Anpassung nicht abklingen, ist möglicherweise eine professionelle Beurteilung der Mundschutzschiene erforderlich.

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Mundschutz kann locker sitzen

Mundschutze können zu locker werden; Warnsymptome hierfür sind:

- Herausfallen während der Sprache
- Verschiebung um mehr als 2 mm
- bis zu 70 % höhere Aufprallbelastung
- Bruchrisiko.
- Stoßdämpfung

Auch bei Sub-Kontaktsportarten steigt das Verletzungsrisiko aufgrund fehlenden Schutzes vor Kontakteinwirkungen. Diese Probleme können sich bei normalem sportlichen Kontakt verschärfen. Solche Symptome verringern die Schutzfunktion des Mundschutzes rasch.

Erneutes Erhitzen und Beißen: Sichere und einfache Methode, um den Sitz Ihres Mundschutzes zu Hause anzupassen

Die Biss- und Saugmethode verbessert die Passform Ihres Mundschutzes. Falls Ihr „Boil-and-Bite“-Mundschutz aus irgendeinem Grund unangenehm wird, können Sie die erneute Erwärmungs- und Bissmethode anwenden, um den Mundschutz erneut an Ihre Mundform anzupassen. Tauchen Sie den Mundschutz für 45–60 Sekunden in Wasser ein, das auf einer Wärmequelle auf ca. 90–95 °C erhitzt wurde. Sobald die Erwärmungszeit abgelaufen ist, setzen Sie den Mundschutz ein und beißen mit Ihren Molaren fest zu. Saugen Sie diesmal mit der Zunge gegen den Gaumen, um ein Vakuum zu erzeugen. Diese Methode verbessert die Passform um bis zu 40 % im Vergleich zur alleinigen Bissmethode. Halten Sie diese Position etwa zwei Minuten lang und versuchen Sie, ein Vakuum zu erzeugen. Beim Trimmen des Mundschutzes – insbesondere, wenn Sie eine engere Passform erreichen möchten – wird empfohlen, den Mundschutz etwas übermäßig zu kürzen. Nach Abschluss des Trimms sollte das Material des Mundschutzes 0–3 mm über der Zahnfleischlinie hervorstehen. Falls die Überlänge jedoch nur geringfügig ist, kann diese Methode maximal dreimal wiederholt werden, um eine Materialdegradation zu vermeiden. Durch Anpassungen mittels dieser Methode lassen sich gegenüber teuren professionellen Alternativen Kosten in Höhe von ca. 300–500 USD einsparen.

Was tun nach Anpassungen des Mundschutzes: Möglichkeiten zur Bewertung von Anpassungen des Mundschutzes zu Hause.

Wenn Sie keine erfolgreiche Anpassung Ihres Mundschutzes vornehmen können, ist es Zeit, einen Fachmann zu konsultieren. Ihr Mund, Ihr Kiefer und Ihr Biss sind individuell und müssen persönlich beurteilt werden. Was Sie selbst nicht diagnostizieren können, sind die möglicherweise entstehenden Druckstellen. Verstellbare Mundschutzvorrichtungen müssen möglicherweise bestellt werden. Individuell angefertigte Mundschutzvorrichtungen sind einfacher zu gestalten als verstellbare Mundschutzvorrichtungen und passen nach der Herstellung perfekt. Standard-Mundschutzvorrichtungen müssen möglicherweise speziell nach oder während der Verbesserungsversuche angepasst werden. Der Mundschutz kann helfen. Wenn Sie Ihren Mundschutz nicht richtig einpassen können, empfiehlt die ADA eine individuell angefertigte Mundschutzvorrichtung, die nach der Herstellung an Ihren Mund sowie an vorhandene Zahnprothesen angepasst wird. Bei der Anpassung des Mundschutzes empfiehlt die ADA: eine Verbesserung der Passform um 20 %. Individuell angefertigte Mundschutzvorrichtungen entsprechen den ADA-Richtlinien für Mundschutzvorrichtungen. Individuelle Vorrichtungen stellen sicher, dass Mundschutzvorrichtungen optimal sitzen.

Erkennen, wann ein Austausch oder eine Neuformung erforderlich ist: Faltgrenzen und Zeitabstände zwischen den Änderungen

Polymer-Mundschutzschienen weisen eine geringere Wärmebeständigkeit auf und können bei 2 bis 3 Neuformungszyklen eine Zerstörung der Polymerstruktur erfahren. Das erneute Erhitzen von Mundschutzschienen kann mehrfach erfolgen und führt zu mikroskopischen Rissen, die die Schutzwirkung verringern und die Mundschutzschiene zu einem Nährboden für bakterielles Wachstum machen können. Bei einer Verbreiterung oder sichtbaren Formveränderung sollte die Mundschutzschiene neu geformt werden. Solche Veränderungen/Einschränkungen können darauf hindeuten:

Maßnahmen bei entsprechenden Materialwarnhinweisen

Neuformen: Passprobleme, die nach dem ersten Gebrauch der Mundschutzschiene auftreten. Keine Maßnahme erforderlich: Die Oberfläche bleibt flexibel und glatt.

Austauschen: Mehr als drei Neuformungen, Daumenlöcher oder Risse; Steifheit bis hin zur Trübung, Geruchsbildung oder Oberflächenpitting

Zahnmedizinische Fachkräfte behaupten, dass Mundschutzvorrichtungen mindestens einmal jährlich neu geformt werden sollten, selbst wenn sie nicht ständig genutzt werden, da sich die Struktur des Polymers im Laufe der Zeit verändert. Athleten, die Kontaktsportarten betreiben, sollten ihre Mundschutzvorrichtungen alle sechs Monate neu formen, um Verletzungen im Mundraum zu vermeiden und Schäden zu reduzieren.

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Häufig gestellte Fragen:

Was bedeutet es, wenn ein Mundschutz optimal sitzt?

Wenn ein Mundschutz richtig sitzt, sollten Sie sich wohl fühlen und weder Schmerzen noch Reizungen verspüren. Sprechen und Atmen sollten problemlos möglich sein. Der Mundschutz sollte auch bei voller sportlicher Betätigung an seinem Platz bleiben.

Was tun, wenn mein Mundschutz zu eng sitzt?

Ein zu enger Mundschutz verursacht Unbehagen und Schmerzen und kann zu Zahnfleischreizungen führen; zudem ist das unwillkürliche Zusammenbeißen ein deutliches Zeichen dafür, dass er entfernt werden muss. Treten nach dem Neuformen weiterhin Probleme auf, ist eine zahnärztliche Beratung erforderlich.

Was soll ich tun, wenn mein Mundschutz zu locker sitzt und nicht ausreichend Schutz bietet?

Falls ein Mundschutz zu locker sitzt, und zwar deutlich zu locker, ist der einzige schützende Schritt der Austausch durch einen neuen Mundschutz; die richtigen rechtlichen Regelungen sollten hierbei zur Verletzungsprävention und zum Schutz beitragen.

Wann müssen Sie einen neuen Mundschutz kaufen, anstatt Ihren bestehenden Mundschutz neu zu formen?

Ein Austausch ist erforderlich bei Durchbiss, Rissen sowie Materialalterung wie Trübheit, unangenehmem Geruch oder erhöhter Steifigkeit des Materials. Mundschutze müssen auch dann ersetzt werden, wenn keine offensichtlichen Schäden vorliegen; in der Regel ist ein jährlicher Austausch erforderlich – bei Kontaktsportlern alle sechs Monate.

Individuell angefertigte Mundschutze sind teuer – lohnen sie sich?

Individuell angefertigte Mundschutze werden Athleten und Patienten empfohlen, die einen erhöhten zahnmedizinischen Schutz benötigen, da sie optimal passen und somit einen besseren Schutz bieten.