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Wie schneidet ein Anti-Schnarch-Gerät wie eine Mundschutzschiene im Vergleich zu Nasendilatatoren ab?

2026-02-27 13:17:52
Wie schneidet ein Anti-Schnarch-Gerät wie eine Mundschutzschiene im Vergleich zu Nasendilatatoren ab?

Wie wirken Anti-Schnarch-Geräte: Kieferneupositionierung und Erweiterung der nasalen Atemwege

Unterkiefer-Vorverlagerungsgeräte öffnen die obere Atemwege, indem sie den Kiefer sanft nach vorne bewegen und die Zunge in einer Position halten, die die Atemwege freihält.

Diese maßgefertigten oralen Applikationen verlagern den Kiefer während des Schlafs um durchschnittlich dokumentierte 3–5 mm nach vorne (die Verlagerung kann größer sein). Diese Anpassung verhindert, dass die Zungenbasis in den Rachen zurückfällt, und verringert die schnelle Bewegung des weichen Gaumens, die die Hauptursache für Rachen-(oder Nasen- und Rachen-)Schnarchen ist.

Diese Geräte nutzen die Prinzipien der Kieferorthopädie oder der zahnärztlichen Chirurgie, um einen bestimmten Druck auf die Zähne auszuüben, um die Atemwege zu erhalten, ohne die Zähne zu schädigen.

Nasale Atemwegsdehner verringern den Strömungswiderstand und öffnen im Fall externer Dehner die Nasenlöcher. Die internen (oder Nasenklappen-)Dehner stützen die nasalen Atemwege auf Höhe der Nasenklappe.

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Nasale Atemwegsdehner nutzen zwei verschiedene Methoden, um die Atemwege zu erweitern:

Externe Dehner (diejenigen, die wie Pflaster wirken), heben die äußeren Nasenwände an und reduzieren so die Turbulenz in den Atemwegen um 30–45 %. Sie unterstützen im Wesentlichen die Öffnung der Nase, wodurch der Luftstrom verbessert wird.

Interne oder silikongestützte Klappenstents – ähnlich wie die ersten genannten – gelten als Hinderniseliminatoren der Zone 1 (in diesem Fall wird die Nasenklappe geöffnet), um die Querschnittsfläche um 25 % zu vergrößern und so den Widerstand der Nasenklappe zu verringern.

Beide Typen helfen, die Atemwege zu öffnen, doch Nasendilatatoren wirken weiter hinten oder tiefer im Rachen und sind genauso wirkungslos.

Das richtige Anti-Schnarchgerät und die Anatomie des Ursprungs eines Schnarchens

Die Ermittlung der Ursache des Schnarchens ist der erste Schritt bei der Auswahl des geeigneten Anti-Schnarchgeräts. Dies ist in den klinischen Studien zu Nasendilatatoren und Mundschutzvorrichtungen dokumentiert.

Bei primärem nasalem Schnarchen beträgt die Wirksamkeit von Nasendilatatoren 72 %. Bei oropharyngealen Vibrationen – also bei Geräuschen, die aus dem Rachen stammen – zeigen sie dagegen kaum Wirkung.

Diese Geräte wirken entweder durch Erweiterung des Nasenklappenraums oder durch Anheben der Nasenflügel, um den Luftstromwiderstand zu verringern. Wenn jedoch eine verstopfte Nase oder schwache Knorpelstruktur vorliegt, sind diese Geräte unwirksam. Laut einer 2023 im Fachjournal Sleep Medicine Reviews veröffentlichten Übersichtsarbeit zeigte sich bei Gaumensegel-Flattern (palatal flutter) keine Verbesserung.

Mundschutzvorrichtungen versprechen eine Reduktion des rachenbasierten Schnarchens um 65 % bis 85 %. Bei isolierten nasalen Obstruktionen hingegen wird keinerlei Reduktion festgestellt.

Mandibularadvancement-Geräte (MADs) wirken, indem sie den Unterkiefer nach vorne ziehen und so den Kollaps der Zunge verhindern. Dabei handelt es sich um eine Obstruktion, die direkt den oropharyngealen Raum als Schnarchursache adressiert. Bei Verengungen der Nasenwege hingegen sind MADs wirkungslos. Studien zeigen, dass MADs bei einer nasalen Obstruktion von mehr als 50 % nicht in der Lage sind, das Schnarchen zu beseitigen.

Die Ermittlung der Ursache Ihres Schnarchens bestimmt das von Ihnen gewählte Gerät. Probleme im Rachenraum werden durch nasale Geräte nicht behoben, und Probleme in den Nebenhöhlen werden durch eine Neupositionierung des Kiefers nicht behoben.

Klinische Eignung: Bewertung von Anti-Schnarch-Geräten

Mundschutzgeräte weisen folgende Kontraindikationen auf: Erkrankungen des Kiefergelenks (TMJ), unbehandelte Parodontitis oder erhebliche zahnärztliche Instabilität

Damit Unterkieferprotrusionsgeräte (MADs) wirken, müssen Patienten über starke und gesunde Kiefer sowie Zähne verfügen. Patienten mit Erkrankungen des Kiefergelenks (TMJ) sollten diese Geräte nicht verwenden, da sie den Druck auf die ohnehin geschädigten Kiefergelenke erhöhen würden. Patienten mit unbehandelter Parodontitis und lockeren Zähnen infolge einer Gingivarezession kommen für MADs nicht infrage. Diese Geräte können – und tun dies häufig – den Zustand des Gewebes verschlechtern und zu Zahnverschiebungen führen. Obwohl maßgefertigte Geräte besser sind als Standardgeräte aus dem Handel, beheben sie nicht die Schwäche oder Schädigung der betroffenen Strukturen. Zahnärzte warnen Patienten bei der Überlegung einer Kieferumstellung oft vor diesen Problemen.

Einschränkungen von Nasendilatatoren: Wirken nicht bei chronischer Turbinenhypertrophie oder einer Septumdeviation.

Nasendilatatoren umfassen kleine Streifen oder Kegel, die in die Nase einer Person eingeführt werden. Sie wirken am besten bei kollabierenden Nasenklappen oder bei übermäßiger Vibration des nasalen Gewebes. Dilatatoren sind jedoch nicht zur Behandlung struktureller Probleme wie einer Spaltbildung der Nasenscheidewand oder einer Turbinatenhypertrophie konzipiert, bei der die Turbinaten nicht schrumpfen. Solche Probleme verursachen eine physische Obstruktion der Nasengänge an Stellen, die durch Dilatatoren nicht erreicht werden können – hier ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich. Strukturelle Anomalien der Nasenanatomie stellen einen Grenzpunkt bei der Behandlung von Schnarchproblemen dar, was häufig beobachtet wird, nachdem Nasendilatatoren über einen längeren Zeitraum angewendet wurden.

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Einsatz im Alltag: Komfort, Therapieadhärenz und langfristige Einhaltung von Anti-Schnarch-Geräten

Daten zur Therapieadhärenz zeigen, dass Inhalationsgeräte (Nasendilatatoren) innerhalb von drei Monaten eine Abbruchrate von nur 19 % aufweisen, während Mandibularadvancement-Geräte (MAD) innerhalb derselben Zeitspanne eine Abbruchrate von 41 % aufweisen.

Klinische Studien haben gezeigt, dass Mandibularadvancierungsgeräte (MAD) nach drei Monaten Nutzung eine Abbruchrate von 41 % aufweisen, während Nasendilatatoren eine deutlich niedrigere Abbruchrate von etwa 19 % haben. Der Grund hierfür liegt weitgehend in Komfortproblemen. MAD-Nutzer klagen über schmerzende Kiefer, vermehrten Speichelfluss und Druck auf die Zähne. Nasengeräte verursachen lediglich leichte Beschwerden. Die meisten Menschen gewöhnen sich innerhalb von nur ein bis zwei Wochen an Nasengeräte, während MAD-Nutzer drei bis sechs Wochen benötigen, um sich soweit an das Gerät zu gewöhnen, dass sie dessen Nutzung fortsetzen können. Diese erste Unbehaglichkeit stellt die größte Hürde dar, die überwunden werden muss, um die langfristige Anwendung des Geräts sicherzustellen.

Faktor MADs Nasendilatatoren

abbruch nach 3 Monaten 41 % 19 %

Häufige Beschwerden Kieferschmerzen, Zahnverlagerung Nasenloch-Beschwerden

Durchschnittliche Eingewöhnungszeit 4 Wochen 10 Tage

Die Compliance-Lücke von 22 % verdeutlicht, wie die anatomische Toleranz die praktische Wirksamkeit der Gerätenutzung beeinflusst. Patienten, die auf Komfort achten und das Gerät regelmäßig verwenden, verzeichnen in der Regel die stärkste Reduktion des Schnarchens durch den Einsatz alternativer Lösungen, die weniger wahrscheinlich Unbehagen verursachen.

FAQ

Welches Anti-Schnarch-Gerät eignet sich für jemanden mit nasalem und pharyngealem Schnarchen?

Für jemanden mit nasalem und pharyngealem Schnarchen kann die Kombination eines Unterkieferprotrusionsgeräts (MAD) für den pharyngealen Anteil mit einem Nasendilatator für den nasal bedingten Anteil den größten Nutzen bringen. Es ist jedoch wichtig, dass ein medizinischer Fachdienstleister die Situation bewertet, um die am besten geeignete Lösung zu bestimmen.

Sind Unterkieferprotrusionsgeräte (MADs) sicher in der Anwendung?

Ja, die Verwendung von MADs birgt Risiken. Dazu können beispielsweise Erkrankungen des Kiefergelenks (TMJ-Störungen), unbehandelte parodontale Erkrankungen und lockere Zähne zählen. MADs wirken durch einen Druck auf die Kiefer, der diese Zustände verschlimmern kann. Daher ist es wichtig, dies vor der Anwendung eines MADs mit einem zahnärztlichen Fachpersonal zu besprechen.

Was kann bei Beschwerden durch Nasendilatatoren unternommen werden?

Falls Nasendilatatoren für Sie unangenehm sind, stellen Sie diese bitte so ein, dass sie besser sitzen. Halten Beschwerden trotzdem an, erwägen Sie den Einsatz eines externen Nasendilatators. Falls Sie auch nach dem Wechsel weiterhin Beschwerden verspüren, sollten Sie weitere Behandlungsoptionen mit einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt besprechen.